„Schon heute arbeiten viele Beschäftigte an der Belastungsgrenze. Weitere Stellenstreichungen oder verzögerte Nachbesetzungen verschärfen den Personalmangel und führen unmittelbar zu längeren Bearbeitungszeiten für die Bürgerinnen und Bürger“, erklärt die Landesvorsitzende der komba Mecklenburg-Vorpommern, Karoline Herrmann.
Besonders kritisch bewerten komba und dbb m-v den Prüfauftrag zu einem möglichen Haustarifvertrag. Ein Austritt aus der Tarifbindung des TVöD würde die Stadt Rostock im Wettbewerb um Fach- und Nachwuchskräfte erheblich schwächen und die Abwanderung qualifizierten Personals begünstigen.
Der Landesvorsitzende des dbb m-v, Dietmar Knecht, betont: „Wir fordern die Bürgerschaftsfraktionen auf, von tarifpolitischen Abenteuern, plakativen Kurzschlussreaktionen und pauschalem Personalabbau Abstand zu nehmen. Stattdessen braucht es gemeinsam entwickelte, tragfähige Lösungen zur Sicherung der Leistungsfähigkeit der Stadtverwaltung – im Interesse der Beschäftigten und aller Bürgerinnen und Bürger Rostocks.“